Pflanzen an einem nebeligen Fluss

 

Surinam hat eine halbe Million Einwohner und ist von Regenwald bedeckt. Der tropische Kleinstaat nördlich von Brasilien exportiert Gold, Öl und Holz. In Zeiten niedriger Rohstoffpreise setzen die Surinamer nun auf Tourismus. Doch das birgt Gefahren.

Unter den neugierigen Blicken von Faultieren, die gemütlich in Astgabeln sitzen, stapft Leon Bodjie in weißem T-Shirt, Jogginghose und Gummistiefeln durch den Regenwald von Surinam.

Mit der Machete bahnt er sich einen Weg durch das Dickicht und schaut gleichzeitig aufmerksam nach Schlangen im Laub. Immer wieder blickt er nach hinten, um sich zu vergewissern, dass die beiden niederländischen Touristen gut mitkommen. Jetzt hält er inne und breitet die Arme aus.

„Wenn du hierhin kommst, bist du mitten in der Natur. Das genieß ich total! Den Wald, den Fluss, die Pflanzen. Was ein Mensch braucht, bekommst du hier.“ Weiterlesen und anhören bei Deutschlandfunk Kultur

 

Bild: Der Blick aus dem Touristencamp im Dorf Pingpe auf den Suriname-Fluss. Morgens hängt noch Nebel zwischen den Bäumen, der sich im Laufe des Vormittags verzieht. Foto: Christina Weise